2014 Best Practice Energieeffizienz

Mälzung

Sortenreine Qualitätsgerste aus nahen Anbaugebieten, moderne Produktionsanlagen und die hohe Qualität der Malzsorten bestimmen den Erfolg der DONAU MALZ.

Die aktuelle Kapazität ist auf die Verarbeitung von 66.000 Tonnen im Jahr ausgelegt. Die Gesamtkapazität im Silo- und Verladebereich von 38.000 Tonnen ermöglicht die rationelle Verarbeitung einheitlicher Partien. Pro Stunde können 100 Tonnen Gerste oder Weizen angenommen werden. Produziert wird in den beiden separaten Anlagen „System Lausmann“ sowie im Mälzungsturm. Der Produktionsstart erfolgt jeweils in vier zylindrokonischen Trichterweichen:

  • System Lausmann:
    Nach den Weichbehältern keimt der Rohstoff in den Umsetzkästen. Nach dem letzten Keimtag wird das Grünmalz in die sich anschließende Darre umgesetzt.

  • Mälzungsturm:
    Beim 50 m hohen Turm folgt nach dem Einweichen eine Flachweiche für homogenes Ankeimen. Eine Waschschnecke, die den gewünschten Weichgrad des Weichgutes einstellt, fördert das Gut in die darunterliegenden Saladin-Keimkästen. In den untersten Stockwerken folgen die beiden Zweihorden-Luftumkehr-Darren.
Analysedaten aus der Produktion und Sollwerte der von unseren Kunden gewünschten Malzsorten lassen sich mit einer rechnergestützten Anlage optimieren. Die Strom- und Wärmeversorgung erfolgt über ein eigenes erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk, sowie nachhaltig mittels Fernwärme, die aus der Abwärme eines benachbarten Industrieunternehmens stammt.

Der Mälzungsprozess zum Vergrößern auf das Bild klicken

Begleiten Sie uns auf einer kurzen Führung durch den Mälzungsprozess